Verkaufsinformationen sichtbar platzieren

Ein Verkauf ist ein Vertrag unter Geschäftsleuten oder zwischen Geschäftsleuten und Kunden. Er kommt zustande, weil beide Vertragsparteien aufeinander zugehen, sich austauschen, miteinander verhandeln und Vertragsbedingungen vereinbaren. Dieser Ablauf erfolgt bei manchen Verkäufen binnen Sekunden. Unstimmigkeiten danach kommen vor, sind aber im Verhältnis zur Gesamtzahl selten. Innerhalb des Verkaufsprozesses kommen die Verkaufsinformationen immer einmal auf den Tisch. Im Vorfeld sichtbar platziert, können sie sogar das Kaufinteresse auslösen.

Geschäftsleute gehen Kunden entgegen

Grundsätzlich gehen Geschäftsleute ihren Kunden sehr weit entgegen. Sie zeigen Präsenz, gewähren Transparenz, bieten Informationen rund um das Geschäft und rund um das Produkt. An dieser Stelle muss noch keinerlei Kaufinteresse beim Kunden vorhanden sein. Dabei gehen Geschäftsleute diese Schritte auf alle potenziellen Kunden zu, ohne zu wissen, ob sie als Kunde überhaupt infrage kommen. Hierbei geht es zwar überwiegend um Verkaufsanbahnung, also um das Sondieren interessierter Kundschaft. Aber zu einem nicht zu vernachlässigenden Anteil geht es indirekt auch um Erproben und Verbessern der eigenen Strategien, um Selbstüberzeugung von dem Produkt, um Markenaufbau und um Verteidigung des guten Rufs. Gut informierte Angesprochene, die keine Kunden werden können, können die Produktinformationen wohlwollend an befreundete mögliche Kunden weitergeben.

Passive Kundenansprache anbieten

Nicht jeder mögliche Kunde mag es, direkt angesprochen zu werden, wenn er nur an einem Laden vorbeigehen möchte. Die meisten Privatkunden pflegen den Habitus nicht, anderen ungefragt entgegenzugehen und das Gespräch zu beginnen. Das bedeutet aber erst einmal nur, dass sie ihren höchstpersönlichen Schutzraum gewahrt wissen wollen. Es bedeutet aber nicht, dass sie nicht auch neugierig wären oder dass sie völlig uninteressiert wären. Die passive Kundenansprache respektiert den menschlichen Wunsch nach Distanz und nach dem Freiraum, nicht ungewollt angesprochen zu werden. In der passiven Kundenansprache wird den Interessenten signalisiert, dass das Produkt auch mit Distanz erfahrbar ist. Es ist derselbe Effekt, der auftritt, wenn ein Paar am Sonntag im Juwelierschaufenster interessiert die aufsteller mit den Eheringen begutachtet.